Schröpfen

Trocken-Schröpfen ist eine bewährte Behandlungsmethode, die schon seit Jahrhunderten und in den unterschiedlichsten Kulturen bekannt ist.  Auf meiner Ägyptenreise im Jänner 2010 konnte ich mich selber davon überzeugen.

Dieses Relief befindet sich im Tempel von Kom Ombo, welcher aus der Zeit um ca. 300 v.Chr. stammt. Bei dieser Darstellung handelt es sich um eine Aufzählung medizinischer Geräte, u.a. auch zwei Schröpf“gläser“.

Schröpfen wirkt je nach Schröpfart anregend oder entstauend sowie regulierend auf die Organfunktion. Es hat eine tiefgreifende, ganzheitliche, mit dem ganzen Körper vernetzte Wirkung. Der ganze Mensch wird dabei harmonisiert: Körper, Seele, Geist.

Die Technik des Schröpfens

Beim Trocken-Schröpfen werden Sauggläser auf die zu behandelnde Haut gesetzt. Durch das Vacuum im Schröpfglas wird die Haut 2-3 cm tief ins Schröpfglas hineingezogen und die Schmerzstelle von entzündungs- und schmerzerregenden Krankheitsstoffen befreit. Dadurch wird auf der Haut ein Heilreiz erzeugt, der in der Tiefe des Körpers eine gesundheitsfördernde Wirkung hervorbringt.

Die Wirkungen des Schröpfens

Die Schröpfbehandlung aktiviert die Selbstheilungskraft, beschleunigt Gesundungsprozesse und stärkt die körpereigene Abwehr.

Der biokybernetische Saugeffekt des Trocken-Schröpfens löst Verspannungen, verbessert die Durchblutung und leitet Schmerzen ab. Ein wichtiges Wirkungsspektrum wird erreicht durch den Einfluss von neutraler Fernwirkung auf Krankheitsherde über Triggerpoints und Segmentabschnitte.

Die Schröpfmethode eignet sich für ein erstaunlich großes Spektrum an Beschwerden. Sie ist in fast jedem Krankheitsstadium und in nahezu jedem Alter anwendbar.

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